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2011-07-12 | Ubuntu-WLAN im Hotel

Ubuntu will sich im Hotel im Urlaub par tout nicht mit dem WLAN des Hauses verbinden? Ich hab das im Urlaub erlebt und nach einiger Recherche die simple Lösung gefunden.

In Hotels oder anderen größeren Installationen gibt es viele WLAN-Accesspoints mit dem selben Namen, der sogenannten SSID. Die meisten AP sind aber in anderen Etagen oder am anderen Ende des Flurs und eine Verbindung kann schon wegen der schlechten Empfangsbedingungen nicht zustande kommen. der Networkmanager (Ubuntu Maverick 10.10) kann aber mit solchen Installationen nicht richtig umgehen und verbindet sich anscheinend mit dem erstbesten AP, der aber nicht naheste sein muss.

Dagegen hilft nur, die MAC-Adresse des richtigen Accesspoints als BSSID zusätzlich in die WLAN-Verbindung einzutragen. Bei der Findung dieser MAC-Adresse hilft zum Beispiel:iwlist scanoder das Programm wifi-radar, dass sich aus den Ubuntu-Quellen installieren lässt.

2010-12-27 | Arbeitsplatz-Icon auf dem Ubuntu-Desktop

Netzwerk, eigene Dateien, Computer (alias Arbeitsplatz) und den Papierkorb bekommt man unter Ubuntu-Linux so auf den Desktop:

gconf-editor ausführen (im Terminal oder par Alt+F2), den Punkt apps > nautilus > desktop heraussuchen und anpassen.

computer_icon_name – „Arbeitsplatz“
computer_icon_visible – einschalten

für die anderen Icons geht das analog.

Hier kann man übrigens einstellen, nach wievielen Zeilen ein Dateiname abgekürzt wird, wenn er nicht ganz unter sein Icon passt.

es ging (oder geht auch sicher immer noch) auch irgendwo anders. Ich finde es nur nie, deswegen dieser Tipp.

2010-08-09 | Ubuntu macht mir Kopfzerbrechen

derzeit habe ich mehr Probleme mit meinem Wahl-Betriebssystem als mir lieb sind.

* das netbook kann nicht per Kabel ins Netz, weil DNS dann nicht funktioniert. Im WLAN geht’s, unter Windows7 geht’s.
* DVD-schauen geht gar nicht, weil 5.1-Sound ‚flattert‘ und somit zur Qual wird.
* Skype mag die Webcam nicht, obwohl sie ein kompatibles Modell ist und mit anderen Programmen auch funktioniert.
* Scannen ging immer, bis zum Update auf Lucid Lynx.
* Kontakte und Termine synchronisieren mit dem N95 geht auch nicht
* und wie der Screenshot oben zeigt, bekomme ich auch inzwischen widersinnige Fehlermeldungen.

*seufz*

2010-07-26 | Layout der Fensterbuttons ändern in Ubuntu 10.4 Lucid Lynx

Lucid Lynx legt die Fensterbuttons(minimieren, maximieren, schließen) ungefragt an die linke Ecke. Es ist vielleicht sogar wissenschaftlich bewiesen, dass diese Linkshänderkonfiguration irgendwie sinnvoller ist, aber wer es von allen Systemen seit 20 Jahren anders gewohnt ist, wird es nicht mögen. Genau wie ich. Deswegen hier die Anleitung, wie sich das alte verhalten wieder herstellen lässt.

GNOME-Konfigurationseditor (gconf-editor) starten, den Schlüssel apps > metacity > general > button_layout suchen und von
maximize,minimize,close: in menu:maximize,minimize,close ändern.

2010-04-30 | pulseaudio rant

so, jetzt hab ich die Schn**z* voll. it’s official: pulseaudio sucks! 3 Tage versuch ich schon was Vernünftiges hinzubekommen. Lucid Lynx scheint das Problem auch nicht zu lösen, was ein Boot des LiveUSB zeigte.

Es ist nicht möglich mit PA in Ubuntu karmic ein 5.1-Audiosystem zu betreiben. Es geht nicht. Die Anforderungen sind doch eigentlich ganz einfach: Stereo-Signale sollen auf 5.1 upgemixt werden, damit aus allen Boxen Sound schallt. Und wenn ein 5.1-Signal, z.B. von einer DVD kommt, dann soll das einfach an die Boxen durchgereicht werden.

Was man hinbekommt ist ein Upmix, aber der steht dann der korrekten 5.1-Wiedergabe im Weg: Jede DVD klingt zerhackt, der Sound springt im Halbsekundentakt von links nach rechts und zurück. Wer weiß, ob sich nicht irgendwelche Signale beim Mixen Gegenseitig auslöschen ..

speaker-test -Dplug:surround51 -c6
Alsa funktioniert, ist auf 6-Kanäle eingestellt und die Zuordnungen stimmen. Dabei hab ich bemerkt, dass die Box hinten rechts einen Wackelkontakt hat.

Pulseaudio ändert an den ALSA-Mixer-Einstellungen ständig herum. Wenn man in den Audioeinstellungen das „Verbindungsglied“ 5.1-Sound auswählt, mutet Pulse Surroundboxen, Center und Subwoofer. WTF? Die Verbindungsglieder scheinen die Konfigurationen aus /usr/share/alsa/pcm zu sein. wenigstens das habe ich herausgefunden. Ändern mag ich an denen nix. Ich seh da nämlich nicht wirklich durch.

Wer braucht denn eigentlich Pulseaudio? Wozu? Die Versprechungen sind groß.
* eigene Lautstärkeregler für jede Anwendung – mhm .. die Programme die Sound ausgeben haben eh schon eigene Regler – Nix neues. Die scheren sich auch nicht um Pulseaudio.

* Anwendung auf ein anderes Soundgerät umleiten naja, das macht man sicher nicht dauernd, aber die Zahl der Audiogeräte nimmt ja zu (HDMI, BT-Headsets usw.) Nur mit welchen Tool kann ich das machen? Alle Zeigen mir nur an, welche Anwendungen etwas ausgeben. Ändern kann ich da gar nichts. (Diese Funktionalität würde eigentlich ans Fenster der Applikation gehören, in das Fenstermenü in der linken oberen Ecke.)

* Netzwerktransparente Audiogeräte ich kann mir dafür zwei Szenarien vorstellen: gleicher Ton auf allen Rechnern in einem Netz, z.B. zur Beschallung größerer Räume oder Wohnungen. Oder Virtual Machines, denen man das Sounddevice des Managment-Hosts zur Verfügung stellt, damit sie ihren Sound zum Verwalter ausgeben können, aber dafür gibt’s auch andere Lösungen. Beides keine alltäglichen Szenarien, nichts für den normalen Desktop-Nutzer.

* all den kram mit low-latency mixen macht ALSA auch schon. Pulseaudio kommt obendrauf, kann also eigentlich nur langsamer sein. ALSA läuft im Kernel kann eigentlich auch nur schneller sein.

* mehrere Audioquellen und -Senken gleichzeitig. mhm .. geht mit alsa genauso seit dem es dmix gibt – also seit Jahren.

* wo bleibt bei Pulse der Gedanke an die etwas Leistungsschwächeren älteren Rechner? Auf den sollte Linux doch immer laufen. Pulseaudio ist da ein Killer.

* wo gibt’s ne ordentliche Dokumentation? First Steps jagt den Anfänger auf ne Kommandozeile, Perfect Setup geht schon von funktionierendem Pulse aus und beschäftigt sich nur mit den Applikationen die man für Pulse fit machen muss.

Pulseaudio, irgendwann mal als PolypAudio gestartet, wollte damals existierende Probleme lösen .. heute ist es überflüssig. Ubuntu und Gnome sollten sich drauf stürzen, ein einfaches Konfigurationstool für ALSA zu bauen, statt einen Soundserver einzubauen. Schafft PA endlich ab! Es gehört nicht auf ein Standardsystem.

Wer ne funktionierende Konfiguration für nforce2-Onboardsound hat, darf gern kommentieren.