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2009-10-23 | UMTS-Stick mit Ubuntu

Ich hab mir den O2-Surfstick zugelegt, da mir das ewige Rumhantieren mit USB-Kabel und Handy am Netbook zu doof war. Bei einer Aktion gab’s den Stick für 29,95€ statt 69€, eine Prepaid-SIM-Karte dazu und 5 x Tagesflat obendrein. Billiger kommt man nicht an ein UMTS-Modem mit Garantie. Ob es wirklich SIM- und Netlockfrei ist, muss ich erst noch herausfinden, da dazu nirgends Angaben gemacht wurden. Ich sehen aber keine rechtliche Grundlage dafür, dass ein SIMLock in einem Gerät, das mir gehört, bestehen bleibt. *wink*

Zuallererst meldet sich das gute Stück, ein iCON 210 von Qualcomm, als CD-ROM-Laufwerk. Ich nehme mal an, dass es Software für Windows zur Verfügung stellen will. Unter Ubuntu 9.04 stürzt dabei nur die libbrasero-media ab, was zur Folge hat, dass alle Icons vom Desktop verschwinden. Um den Surfstick in den Modem-Modus zu versetzen, bedarf es des Paketes usb-modeswitch, dass es unter Ubuntu nicht gibt.

Es gibt im Paket udev-extras das Programm modem-modeswitch, dass genau das selbe tun soll. Oder Man kann nun usb-modeswitch von Debian herunterladen und installieren oder auf modem-modeswitch zurückgreifen. Ich hab mich entschieden und bin dieser Anleitung gefolgt: http://wiki.ubuntuusers.de/Icon_210

Es funktioniert, allerdings muss ich erstmal ein wenig Guthaben auf die Karte tun. Die 5 Flatrate-Tage will ich nicht zum Testen verbrauchen. Jetzt muss ich mich noch nach einem guten Prepaid-Modell oder nach einer Zweit-SIM zu meinem Handyvertrag umschauen.

Gibt es irgendwo ein Angebot, bei dem man für vernünftiges Geld einen GiByte kaufen kann und den über eine beliebige Zeit versurfen kann? Tagesflatrates sind zu teuer, wenn man nur mal eben Mails checken will. Wenn mir beim Surfen die Zeit im Nacken sitzt, dann werd‘ ich kirre.

2009-10-17 | [Update] Ich bin so schlecht …

… ich lass mir hier einen Artikel abpressen. Netbooknews macht mal wieder ein Gewinnspiel und exklusiv für Blogger haut der Sascha Pallenberg eine SSD von RunCore raus. Die Dinger sind fixer und ruhiger als die 80GByte-Festplatte in meinem MSI Wind. Zum ausprobieren sind sie mir noch zu teuer, aber wenn ich eine kostenlos haben kann, dann soll mir das einen Artikel wert sein.

Die Regeln für’s Gewinnspiel sind natürlich so ausgelegt, dass Netbooknews in den Indizes der Suchmaschinen profitiert. Man muss als Techblogger wohl auch Geschäftsmann sein :)

Da der Sascha so gute Kontakte zu den Netbookherstellern pflegt und ganz bestimmt auch das hier liest, geb ich hier mal meine Bestellung für das ideale Netbook auf:

  • 10, maximal 11 Zoll
  • 1366×768 Display, vorzugsweise matt und ausreichend hell,
  • UMTS mit HSDPA und HSUPA an Board
  • b/g/n-WLAN
  • Gigabit Ethernet
  • Bluetooth
  • Webcam mit 1,3 oder mehr MP, Hauptsache zügig und und mit vernünftiger Lichtempfindlichkeit
  • Beschleunigung für Video bis HD-Auflösung
  • leiser Lüfter oder Lüfterlos
  • Akkulaufzeit >4 Stunden mit dem Standardakku, der möglichst nicht überall heraussteht.
  • pflegeleichte Oberflächen
  • und das ganze sollte unter Linux funktionieren.

Meinetwegen darf es auch eine ARM-Architektur sein. Ich weiß, wie man einen Compiler bedient und das meiste gibt’s doch eh als .deb-Package. Sollen doch die Anderen WindowsCE, WindowsMobile, Windows7, Android, Moblin benutzen — Ich bleib bei Ubuntu.

Update: Die Gewinnspiele hören nicht auf: Diesmal gibt’s ein Acer Aspire D250 mit HD-Display (1280×720). Ich mach nur ein Atikelupdate, da ich ja nicht schon wieder einen Bettelbeitrag schreiben kann :) Ich gewinne auch gern mal was und Netbooknews hat die Links ja verdient.

2008-07-13 | Nabelschau

Ich wollte wissen, ob jemand auch liest, was ich hier schreibe. Immer logfiles lesen ist anstrengend und macht auch nicht wirklich schlau. Deswegen hab ich das feedstats- plugin für wordpress installiert. Da sich das nur mit den Feeds befasst und die klassischen Besucher außer acht lässt, war ich auch damit unzufrieden.

Dann hab ich chCounter gefunden. Der liefert genau die Informationen, die man als Webmaster braucht. Wie man ihn auch in WordPress einbindet, beschreibt SoftwareGuide sehr gut.

Ihr surft in der Mehrzahl mit Firefox auf Windows und einer Bildschirmauflösung von 1280×1024 oder 1024×600 (Hallo liebe Mit- Akoya- Benutzer) Ihr lest auch die älteren Artikel, was mich freut. Entsprechend werde ich die auch regelmäßig aktualisieren.

Thematisch kristalisiert sich heraus, dass ich über kleine Notebooks und Cottbus schreibe. Das ist vielleicht eine komische Mischung, aber entspricht wohl meinen (derzeitigen) Interessen. Wenn das mein Profil ist, dann will ich das in nächster Zeit auch ein wenig schärfen. Es ist mir vielleicht einfach nicht gegeben, über Bücher und Musik zu bloggen, obwohl ich das bei Gelegenheit nicht auslassen werde.

Damit überlasse ich euch wieder dem kalten und unmenschlichen Web da draußen, schaut bald mal wieder rein!

2008-06-18 | Eee? Wind? Nix da, aspire one!

EeePCNews berichtet, den acer Aspire One kann man in Frankreich für günstige 299€ vorbestellen, in Deutschland immerhin für 329€. D.h. Verfügbarkeit rückt näher. Nachdem ich lange Zeit Eee900 und MSI-Wind favorisiert habe, schwenke ich langsam um.

Der Eee hat die selbe, zu kleine Tastatur, der Wind ist nicht verfügbar und mit HD eben nicht wirklich shockproof. Der Aspire hat außer Bluetooth alles, was ich will: SSD, 1024er Display, große Tastatur, <1kg Gewicht, Webcam und Micro.

Bei dem Preis bleibt auch noch Geld für einen Ersatzakku. haben wollen! Einpacken! Schleifchen drum! :) Und das, obwohl ich nie wieder ein Acer Aspire Gerät kaufen wollte.

2008-06-18 | hands-on Ubuntu Netbook Remix

Marc Shuttleworth, der Ubuntu- Gründer, hat es angekündigt, ein paar Bilder und Videos haben wir schon gesehen und ein wahres Wunderding soll es sein: Ubuntu Netbook Remix. In 5 Sekunden soll es booten und einsatzbereit sein. Da muss man sich doch mal ein eigenes Bild machen.

Erschienen ist es noch nicht, aber die Tools kann man sich auf Launchpad herunterladen und manuell installieren. Alternativ kann man die Launchpad- Repositories zu den Softwarequellen hinzufügen und die Software mit synaptic installieren. Die deb- Zeile lautet:

deb http://ppa.launchpad.net/netbook-remix-team/ubuntu hardy main

Wer wie ich eeeXubuntu auf dem Kleinen benutzt, kann es erstmal noch nicht ausprobieren, denn ume-launcher hängt von Bibliotheksversionen ab, die Gutsy Gibbon noch nicht mitbringt. Ein Upgrade scheiterte bei mir am jedoch mangelnden Plattenplatz. Vielleicht sind die passenden Versionen ja in den Backport- Repositories, aber davon lasse ich die Finger – Backports sind das Tor zur Dependency- Hölle =)

Also habe ich den UME- Launcher, maximus, windowpicker- und go-home-applet auf meinem Desktoprechner installiert und ausprobiert.

Auf einem 22″- TFT erschlägt einen der Launcher zuerst, aber dafür ist er ja auch nicht gemacht. Linkerhand hat man die die Programmgruppen, wie man sie auch schon aus dem Gnome- Menü kennt. Dazu kommt ein Eintrag ‚Favoriten‘. Rechterhand hat man die Orte, Einstellungen und Beenden. In der Mitte finden sich dann die Icons der Programme. Allerdings ignoriert ume-launcher, das einige Icons im Menü deaktiviert sind und zeigt sie trotzdem.

Der ume-launcher macht richtig, was der Asus- Easy- Mode noch falsch gemacht hat: Ordnung und schneller Zugriff auf gespeicherte Dateien. Smooth blendet er über, wenn man eine andere Programmgruppe wählt. Das ist nett, aber auf Dauer lästig. Beim Programmstarten wird er dunkel zeigt er einen kleines „loading..“- Fenster. Für die Orte öffnet er Nautilus, anstatt Ordner und Dateien innerhalb des Launchers anzuzeigen – Letzteres hätte ich konsistenter und schöner gefunden.

Maximus ist ein kleines Tool, das im Hintergrund arbeitet, alle Fenster maximiert und die Fensterrahmen entfernt. Das ist äußerst nützlich auf dem winzigen Display des Eee, zumal ich noch kein Gtk-Theme gefunden hab, das Rahmen und Buttons wirklich kompakt darstellt.

Damit die Fenster noch bedienbar bleiben hat man das WindowPicker- Applet. Im Gegensatz zum normalen Gnome- Fensterwähler zeigt WP nur die Icons der Fenster an, lediglich das fokussierte Fenster wird mit Titel und Schließ-X angezeigt. In XFCE tut das Iconbox fast genauso gut, unter Gnome gab es soetwas bisher wohl nicht.

Das go-home-applet ist eher ein Clark Kent denn ein Superman. Außer, dass der Launcher wieder in Sicht kommt, wenn man es klickt, passiert nichts. Ein Show-Desktop-Applet gibt es aber schon länger.

Alles in allem macht das Tool-Paket einen ordentlichen Eindruck, zumal es ja immernoch 0.1er- Versionsnummern trägt. Die Arbeit hat sich Neil J. Patel gemacht. Dafür ein großes Dankeschön!

P.S.: Hier noch ein wichtiger Hinweis für alle, die das auch ausprobieren wollen: installiert nicht das Paket ume-config-netbook, wenn ihr keinen Intel Atom- Prozessor habt. Just Don’t!