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2009-01-05 | Ubuntu-ning Akoya mini

Zum Stromsparen ist powertop ein nettes Tool. Es ist ein guter Helfer, wenn man unter Linux ermitteln will, wo noch Energie verschwendet wird. allerdings ist es auch nicht perfekt.

zu den Tipps, die es gab, gehörte auch der: füge usbcore.autosuspend=1 an die Kernelbootoptionen. Nur leider sagt der Kernel dann beim Booten „Pustekuchen, die Option kenn‘ ich nicht.“ Dieser Blog erklärt auch warum. Powertop peilt nicht, dass USB-autosuspend schon längst an ist und gibt dann auch noch einen falschen Tipp.

Dort findet sich auch ein Hinweis, wie man es aller Sturheit von Linux zum Trotz auch den Parallelport abschalten kann. Module blacklisten geht nämlich nicht, weil CUPS sie wieder lädt. einen parallelport hat das Akoya ja eh nicht und so spart man ein wenig RAM und beschleunigt den Start. Also kurz ein ’no‘ in die /etc/default/cups und ein parport=0 an die Kerneloptionen, die wir sowieso grad am Wickel hatten, um den falschen Tipp von Powertop rückgängig zu machen.

2008-09-06 | MSI ruft WindPC zurück

heise sind die ersten, die’s berichten: MSI ruft eher still WindPCs zurück. Nur zur Unterscheidung: dass sind kleine PCs mit intel Atom N230 und nicht unsere Netbooks. Grund dafür ist wohl, dass im aufgespielten SuSE- Linux- Standardimage private Fotos und heruntergeladene Filme stecken. Die waren vermutlich bei der Erstellung der Konfiguration draufgeladen und dann nur in den Papierkorb geschoben worden.

Kurzer Hintergrund: Normalerweise wird nicht auf jedes ausgelieferten Gerät das Betriebssystem installiert. Das wäre zu langwierig. Nur an einem Gerät wird installiert, alles eingerichtet, getestet und dann ein Image gezogen. Dieses wird dann auf die fertigen Geräte oder sogar vor dem Einbau auf die Festplatten kopiert.

In Deutschland sind die WindPCs sowieso noch nicht zu haben. Andernorts wird sich die Lieferung durch die Aktion sicherlcih verzögern – Händler sollen die WindPCs als „nicht lieferbar“ in ihren Shops markieren.

Spannend wäre es, jetzt die Images von MSI Wind und Medion Akyoa mini zu untersuchen, ob dort vielleicht ähnliche Schlamperei stattgefunden hat. Auf meinem privaten Akoya habe ich trotz Linux- Installation die Recovery- Partition beibehalten, das Image liegt allerdings in fünf Norton Ghost- Dateien vor, die ich momentan nicht öffnen kann.

[Update]  engadget berichtet fälschlicherweise, dass die Netbooks betroffen wären. Das liegt wohl an einem Übersetzungsfehler. Dear guys at engadget, this is an issue with the WindPC, the MSI Atom-based Nettop, and NOT with the Wind Netbooks!

2008-08-05 | Medion Zusatzakku für den Akoya Mini

Eben hat die freunliche Dame von der Post geklingelt und meinen stärkeren Akku für den Akoya mini gebracht. Hier mal die Eckdaten:

  • 5200mAh
  • 11,1V
  • 47Wh
  • 327g Gewicht
  • gut für 6 Stunden

Der Akku ist höher als das Standardzubehör, hebt den also Akoya ca 1cm an. Der Akku hat zwei kleine Gummifüße, auf denen dann der mini steht. In die Tasche passt das Netbook auch mit dem größeren Akku. mit dem HiCapacity- Energiespender wiegt das Netbook dann 1288g.

2008-08-04 | EeePC 901 mit großem Akku angekündigt.

Der Größenunterschied zwischen ASUS EeePC und dem Medion Akoya TastaturenGolem und EeePCNews berichten, dass es am 18.8. 2008 soweit sein soll: der EeePC 901 soll auf den deutschen Markt kommen und einen 48,8Wh- Akku (6600mAh, 7,4V) mitbringen. Allein, ich trau dem Frieden nicht. Zu oft wurden schon Testgeräte (versehentlich) mit großen Akkus an Redaktionen verschickt. Bei der Auslieferung waren die dann Akkus doch kleiner – erst wenn ich ein so ausgestattetes Gerät sehe, glaube ich es.

Zum Vergleich mal ein paar zahlen: der Originalakku vom Medion Akoya mini liefert 24,4Wh, der Zusatzakku von Medion 58,7Wh – beide mit 11,1V und 2200 bzw. 5200mAh.*

Von der Linuxversion scheint sich ASUS für den deutschen Markt wohl völligzu verabschieden. Der 901er soll mit 12GB-SSD und Windows erscheinen. 20GB und Linux fallen flach. Der ASUS- vertrieb hatte mir auf nachfrage zum 900er schon geschrieben:

[..]
Der Eee PC 900 wird ausschließlich mit Windows XP im 2 Halbjahr 2008 auf den deutschen Markt kommen.
[..]
Mit freundlichen Grüßen

Ihre ASUS Computer GmbH (p52t)

Und dieser Trend scheint sich fortzusetzen. Dieses „kein Linux für euch“ stinkt aber unheimlich nach Microsofts üblicher Marktbeeinflussung.

* Mein Medion- Zusatzakku wird mir wohl morgen endlich doch noch geliefert. Das verspricht jedenfalls eine Mail vom Medionshop, die heute Mittag bei mir eintrudelte. Ich hatte den Akku bereits am 15.07. bestellt. Vierzehn Tage, in denen man nichts hört, können schon nerven. Insbesondere, wenn man in Vorkasse geht.

2008-07-08 | [Update] Alternatives Netzteil für den Medion Akoya mini

TR30R
Das Netzteil des Medion Akoya ist mit 65W ziemlich überdimensioniert. Es ist schwer und hat keinen besonders guten Wirkungsgrad. Es war wahrscheinlich das einzige Modell, dass billig und in ausreichender Stückzahl verfügbar war.

Aber wieviel Strom verbraucht der Akoya wirklich? wie müsste das Netzteil dimensioniert sein? Ich habe es mit einem Stromverbrauchsmessgerät überprüft.

Der Versuchsaufbau: Ein Energiekosten- messgerät von Conrad, mein Akoya mini auf voller Bilschirmhelligkeit, Webcam und WLAN an, zwei Instanzen SuperPi um die CPU zu stressen und eine Windowssuche nach „alles“ im meinen Dateien, damit die Festplatte auch zu tun hat. Nebenbei lädt es auch noch den Akku. Hier die von mir ermittelten Verbrauchswerte:

12W – ohne Akku laden, halbe helligkeit, WLAN und Webcam aus, ruhender Desktop
23W – mit Akku laden, halbe helligkeit, WLAN und Webcam aus, ruhender Desktop
19W – ohne Akku laden, volle Helligkeit, WLAN und Webcam an, 2x SuperPi und Suche
30W – mit Akku laden, volle Helligkeit, WLAN und Webcam an, 2x SuperPi und Suche
33W – absoluter Spitzenwert, vom Messgerät festgehalten

Der Akoya sollte also normalerweise mit 30W primärseitig auskommen. Kurzzeitige Spitzenlasten von 33W sollten außer bei Benchmarks nicht auftreten. Dabei fällt auf, dass der Leistungsfaktor immer um 50% liegt.

Deswegen habe ich mich mal ein wenig auf die Suche begeben, was der Markt so an Alternativen bereithält. Bei der Firma rsg-electronic.de bin ich auf das TR30R von cincon gestoßen, ein Steckernetzteil mit 30W Leistung, dass es auch 18V gibt. Es ist ganz nett designt, passt mit den verschiedenen Aufsätzen für in fast alle Steckosen dieser Welt, hat Überspannungsschutz und kommt auch mit 110V zurecht. zudem hat es natürlich all die netten Prüfzeichen und verspricht einen 75% Wirkungsgrad. Eigentlich das ideale Reisenetzteil für den Akoya mini. Leider kann man es nicht einfach online bestellen. Ich habe bei rsg angefragt und halte euch auf dem Laufenden.

[Update 10.07.2008] Okay, ich gebe zu, dass ich einem Irrtum aufgesessen war: Der vom Verbrauchsmessgerät angezeigte Leistungsfaktor ist nicht das Selbe wie und korrelliert auch nicht mit Wirkungsgrad des Netzteils. Über den könnte ich also nur spekulieren oder müsste ihn etwas aufwendiger messen.

Allerdings lässt sich vermuten, dass bei einem LF von 0,5 und 30W primärseitig, nur 15W ins Notebook fließen bzw. vom Netzteil in Wärme gewandelt wird. Der Rest wird als Blindleistung phasenverschoben wieder ans Netz abgegeben. Hab ich das jetzt richtig verstanden?