Artikel mit ‘LG’ getagged

2009-09-21 | Was in eine Notebookkiste gehört

Die Liebste hatte keine lange Freude an ihrem LG-Notebook. Das Gerät war zu laut, rauschte nicht nur, sondern fiepte auch ein wenig. Das kann an einem langen Arbeitstag auf die nerven gehen. Eigentlich sollte das R510 ja leise sein, dieses exemplar war’s nicht. amazon wollte auch kein Austauschgerät schicken. Also ging es in den ersten vierzehn Tagen zurück. Fernabsatzgesetz sei Dank.

Die liebste hat sich daraufhin in das PX600 von MSI verliebt. Ich hoffe, sie liebt mich dann auch noch :) Nun ist das gute edle Stück in Leder und gebürstetem Aluminium hier und ich bin überrascht, wie reichhaltig die Ausstattung ist.

Die Verpackung in schwarz und Goldprägung vermittelt Wert und drinnen fällt als erstes die beigelegte passende Tasche auf. Aber dabei bleibt es nicht. Nächster Hingucker ist die beigelegte optische Maus, deren kabel in der Maus verschwindet. So praktisch, dass man sich eine solche Maus kaufen müsste, wenn sie nicht dabei läge. Gut mitgedacht, MSI! (Das selbe Modell gibt’s unter der Marke Speedlink für 15€ im Laden)

Damit soll’s aber noch nicht vorbei sein. es liegt noch ein Putztuch für das Display dabei. Noch ein Mitdenke-pluspunkt. Eine kleine schwarze Schachtel gibt einen 4GByte- USB-Stick im Miniformat preis. Kleinigkeiten, die praktisch nichts kosten und trotzdem zeigen, dass man dem Kunden etwas mitgeben will.

CDs sind nur wenige dabei. Genaugenommen nur eine Treiber-CD. Dafür liegen aber zwei DVD-Rohlinge in der Box, die die Aufschrift tragen: „Reserved for Recover Disc usage“. Und das nenn‘ ich mitgedacht: wenn man Recovery-CDs schon nicht mitliefert und der Benutzer zum Brennen dieser DVDs auffordert, dann kann man erwarten, dass ein paar Rohlinge beiligen.

2009-08-07 | Amazon Kreditkarte angekommen

Das Rennen um die kleinen Notebook-Pokal ist frühzeitig entschieden: die lbb hat die Amazon-Kreditkarte geschickt bevor die Bestellung bei amazon abläuft. Natürlich kam der Postbote mit dem PostIdent-Brief zu üblichen Arbeitszeiten und niemand konnte ihne entgegennehmen, aber heute konnte er bei der Post abgeholt werden.

Für kurzes angestrengtes Stöhnen sorgte die Tastache, dass das Limit weiterhin mit 210 € angegeben war und eine Erhöhung in 15 Tagen in Aussicht gestellt wurde. Aber ein Anruf konnte das klären.

Amazon kann jetzt liefern. Mal sehen, was sie daraus machen. Wenn sie’s bis morgen schafffen, gibt’s ein Bienchen =)

2009-08-04 | Notebook-Story Kapitel 2: Amazon

Ist es denn zu fassen? Will in diesem Internet überhaupt jemand etwas verkaufen? Aber der Reihe nach:

Das von der Liebsten gewünschte Notebook gibt es inzwischen nur noch bei einem Versandhändler und bei Amazon. zum nahezu identischen Preis von 1154,95€ bzw. 1154,98€. Amazon versendet kostenfrei und gibt einen Lagerbestand von 3 Stück an. Also bestellen wir dort.

Bei der Wahl der Zahlungsmöglichkeiten kommt dann die böse Überraschung: Es geht nur per Kreditkarte. Wir haben keine, wollen auch keine. Kreditkarten sind was für Amis, die keine Girokonto kennen. Für Mitteleuropäer gibt es bessere und sicherere Möglichkeiten des Bezahlens — beispielsweise das Lastschriftverfahren.

Amazon macht bei der Gelegenheit Werbung für die ‚eigene‘ Kreditkarte. Man verspricht sekundenschnelle Einrichtung und 20€ Gutschrift. Herausgegeben wird die Kreditkarte von der Landesbank Berlin. Richtig: das sind die mit dem Stollen und den gestohlenen Kreditkartendaten. Die hießen auch mal Bankgesellschaft Berlin und haben mit windigen Immobiliengeschäften dem Steuerzahler einiges an Kosten aufgebürdet.

Was soll’s: wir machen das mit der Amazon-Karte, die wird nach Abschluss des Geschäftes eben sofort wieder gekündigt. es geht auch alles sehr fix. Nur das sich mit dieser Karte das Notebook auch nicht bezahlen lässt. Bis das Anmeldeprozedere mit PostIdent nicht vollständig ist, gilt ein Limit von 210€. Anruf bei Amazon (freundlicher, aber leider auch hilfloser Hotlinemitarbeiter) und der Landesbank (die Dame klang eher, als wären wir die Bittsteller) können daran nichts ändern. noch 8 Tage ist das Notebook für die Bestellung reserviert, 7 Tage dauert es voraussichlich, bis die kreditkarte wirklich einsatzbereit ist. Das wird ein spannendes Rennen.

Mal ehrlich Amazon: Warum besteht ihr auf Kreditkartenzahlung? Warum bietet ihr eine Karte an, mit der man dann auch nicht bezahlen kann? Warum macht ihr es den Kunden so schwer, etwas zu bezahlen? Solltet ihr es dem Kunden nicht möglichst leicht machen? Und wann gebt ihr zu, dass das Patent OneClick-Bestellung ungültig ist?

2009-07-31 | ProMarkt.de überweist das Geld nicht zurück

nicht lieferbar

[…] Bereits geleistete Vorkassezahlungen werden wir umgehend auf das Konto erstatten, von dem wir die Zahlung erhielten.[…]

ProMarkt am Dienstag, 28.07.2009

Wenn man Dienstag umgehend überweist, ist das Geld am Mittwoch da — na spätestens am Donnerstag. Heute ist Freitag, der 31.07.2009 und das Geld ist nicht auf dem Konto. Bei der Bestellung funktionierte das Bankwesen sehr gut. Die Überweisung vom Abend war am nächsten Morgen schon auf deren Konto. Wir fragen per Mail mal nach, weil sich ohne Nachfrage bei ProMarkt.de nichts tut:

Nach Ihrer automatischen Mail vom Dienstag, wonach Sie mir mein Geld umgehend zurück überweisen wollten, ging ich davon aus, dass das Geld am darauf folgenden Tag auf meinem Konto eingehen würde. Da dies immer noch nicht der Fall ist und die Überweisung in entgegengesetzte Richtung umgehend erfolgt ist, muss ich davon ausgehen, dass es kein Fehler der Bank ist, sondern Sie NICHT umgehend überwiesen haben und bitte Sie dies nun zu tun, sonst behalte ich mir weitere rechtliche Schritte vor.

Ich überlege gerade, ob ich nicht Strafanzeige gegen ProMarkt.de stelle. Mir scheint, die wollen gar nicht liefern, sondern erschleichen sich auf diese Arten kostenlose Kredite von den Kunden. Das wäre Eingehungsbetrug.

Mich ärgert deren Verhalten am meisten, denn ich habe für meine Liebste diesen Versender ausgewählt. Ich steh doof da, weil ProMarkt.de nichts davon versteht, wie man mit Kunden umgeht, sich nichtmal an die eigenen AGB hält.

Die Liebste hat schlechte Laune. ProMarkt ist schuld ich darf’s ausbadenmuss sie trösten. (Die vorherige Formulierung klang ein wenig so, als ließe die Liebste ihre schlechte Laune an mir aus. Das tut sie nicht. Sie schaut mich traurig an und sagt: »Ich will endlich mein Notebook.«)

[Update] Samstag, 1.8.2009 — noch kein Geldeingang.
[Update] Montag, 3.8.2009 — das Geld ist da, wurde von ProMarkt angewiesen, nachdem wir nachgefragt haben, wo es bleibt.

2009-07-28 | LG Modellpolitik

Das ist wohl mein Blog-fleißigster Tag überhaupt, aber das nur nebenbei. Zur Sache:

Da das von meiner Herzallerliebsten gewünschte Notebook ein Auslaufmodell zu sein scheint, habe ich mal Bei LG angefragt, wie es mit Nachfolgemodellen aussieht:

Thema Neues Produkt: Laptop/R510 Sovico P8600
da das genannte Gerät nicht mehr lieferbar zu sein scheint, ist meine Frage, ob und wann es einen vergleichbaren Nachfolger geben wird, insbesondere ob es im selben Design (oder auch in Sunrise Red) mit hochauflösenden Display (mindestens 1440×900, besser 1680×1050), intel C2D P8600 oder besserem, stromsparenden Prozessor geben wird. Zu welchem Preis? Wird es auch matte Displays geben? 500GB-HD? 4 oder mehr GByte RAM? Wie wird das Modell heißen? wann ist mit Verfügbarkeit im Einzelhandel zu Rechnen?
Sie dürfen mir gern auch Informationsmaterial zuschicken.
MfG […]

Die Antwort kam schnell, ist aber unbefriedigend

vielen Dank fuer Ihre Kontaktaufnahme mit der Serviceline von LG Electronics Deutschland GmbH.
Gerne beantworten wir Ihre Anfrage. Bezueglich Ihrer Anfrage teilen wir Ihnen mit, dass uns leider keine Informationen zu zukuenftigen Produkten vorliegen.
Wir empfehlen Ihnen, in regelmaessigen Abstaenden auf unserer Homepage nach dem Produkt zu suchen.
[…]
Mit freundlichen Gruessen, Christian S.
LG Electronics Deutschland GmbH

Das ist etwas, das mir schon bei den Netbooks aufgefallen ist. Die deutschen Dependancen der Asiatischen Hersteller wissen nichts bis gar nichts über die Produkte, die sie verkaufen. Oftmals können Sie auch gar keinen Einfluss darauf nehmen, ob ein Produkt auf dem deutschen Markt erscheint oder nicht. Diese Entscheidungen fallen im fernen Taiwan oder sonstwo, wo man meint, den deutschen Markt zu kennen. Die Kenntnis scheint aber oft auf »Die Deutschen sind reich, die brauchen die preiswerten Varianten nicht.Die Deutschen kaufen sowieso nur die Grauen und Schwarzen Geräte und die Deutschen wollen alle Windows« zu beschränken. Schade. Die Firma, die das mal ändert, könnte sich sicherlich über Markterfolge freuen.