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2008-12-15 | Netbooks und Nettop im Laden

zum ersten Mal in freier Wildbahn, der Asus EeeTopAls ich am Wochenende durch einen größeren Elektronikmarkt ging, kamen mir jede Menge Netbooks unter. Üblicherweise sind ja nur ein oder zwei Modelle zu bewundern, aber hier gab es mal den kompletten Querschnitt durch das derzeit verfügbare Angebot zum Anschauen und Anfassen. Meine significant other konnte mich nur mit Mühe davon wegzerren. Ich habe aber ein paar Fotos schiessen können. Unter Anderem auch vom neuen Asus EeeTop. Und die gibt es jetzt hier. Details dazu findet ihr in den Bildbeschreibungen. (mehr …)

2008-07-11 | ASUS enttäuscht? Oder von der Realität eingeholt?

wie golem.de berichtet, zeigt sich ASUS enttäuscht über den Absatz seiner Eee- Reihe. Aber so unvorhersehbar war das nicht. Wenn doch, dann erklär ich mal die fehler von ASUS: Lieber Vorstand, liebe Marketingabteilung,

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Erster Fehler: Zuviel ankündigen, zuwenig liefern

Als alle den 701er wollten, gab es ihn nicht. Stattdessen gab es immer neue Versprechen und die Ankündigung des 900er. Als der 701 endlich verfügbar war, wollten alle den 900er. Jetzt ist endlich der 900er verfügbar. Ihr habt aber schon den 901, 900a bzw. 903 , 904, den 1000 und den 1000H vorgestellt. Der 900 wird wie Blei in den Regalen liegen, weil alle auf den Nachfolger oder ein Konkurrenzmodell warten.

Zweiter Fehler: Viele falsche Versprechungen

Ihr habt ein Sub-200$- Gerät versprochen. Mit 299€ (ca. 470$) für den 701er sind wir nicht annähernd in dieser Preisregion angekommen. Dafür wurde an allen Leistungsdaten abgespeckt, insbesondere am Akku. Falscher Preis, Falsche Ausstattung, Falscher Liefertermin – Kunden mögen nicht belogen werden.

Drittter Fehler: Wichtige Märkte vernachlässigt

Deutschland ist einer der größten IT- Märkte der Welt. Es gibt keinen vernünftigen Grund, ihn mit späteren Releases und höheren Preisen zu benachteiligen. Die Deutschen sind arm geworden, sie können nicht mehr für alles höhere Preise zahlen als der Rest der Welt.

Vierter Fehler: Alleinstellungsmerkmal Xandros EasyMode aufgegeben

Ihr habt euch von Microsoft unter Druck setzen oder bestechen lassen oder wie auch immer Windows auf eure Kisten kommt. Das war falsch. Damit habt ihr das Motto und den Namen des Eee lächerlich gemacht. Der 3xEasy- Ansatz war euer Alleinstellungsmerkmal. Das war neu, mutig, das gab’s noch nicht. Das hättet ihr entwickeln müssen. Ein bisschen mehr Ordnung in die Oberfläche, ein paar mehr Anpassungen an den Kleinen Bildschirm – super! Ich hätte dazu einen Premium- Dienst aufgebaut (3 Monate kostenlos, 2,50€/Monat) EeePCommunity, Tipps, Tricks, Wallpaper, neue Applikationen zum kostenlosen Download, Lesezeichen mit der EeeBox synchronisieren, Eee- Marktplatz wo man gegen Geld Zubehörhersteller platzieren kann … usw. usf.

Aber nein: ihr zahlt 40$ pro EeePC an Microsoft für ein veraltetes, kastriertes WindowsXP Home und überlasst den ganzen Sekundär- Markt Anderen. Und wofür? Weil die leute Windows kennen? Na und? Ich kenne Grippe und will sie nicht.

Fünfter Fehler: Tür sperrangelweit offen für die Konkurrenz

Ihr macht eine Geräteklasse populär, schafft einen Markt und verkauft dann keine Geräte. Da füllt natürlich die Konkurrenz die Lücke. Ihr macht keine Werbung, nutzt keine Blogs, hört nicht auf die Community. Dann wüsstet ihr, dass Tastatur und 7″- Display arg klein sind und könntet gegensteuern. Tut ihr aber nicht, deswegen macht die Konkurrenz das Geschäft.

Sechster Fehler: Fehlende Vertriebskanäle

Billige Subnotebooks für jederman verkauft man nicht bei Mediamarkt und Saturn, wo sie neben schöneren, größeren, schnelleren (und teureren) Notebooks stehen. Sowas verkauft man beim Discounter an der Ecke, wo’s aldi billigen Sachen gibt. Da verkauft man 100.000 Geräte an einem Tag, wie’s Andere vormachen.

Fazit: Ihr seid noch gut dran

Angesichts solch eklatanter Fehler und erstarkender Konkurrenz könnt ihr froh sein, dass ihr noch 1,4 Millionen Einheiten verkauft habt. Es werden noch weniger, das kann ich euch Versprechen. Alles jetzt auf den Atom- Prozessor und seine Verfügbarkeit zu schieben, ist nur eine Ausrede. Ihr habt ein Design ohne Atom und es gibt noch VIA und AMD, die auch Prozessoren und Chipsätze bauen.

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2008-06-30 | Größenvergleich mit dem Aldi- Flyer [Update]

Der Größenunterschied zwischen ASUS EeePC und dem Medion Akoya Tastaturen

Niemand schickt mir Geräte zum antesten und aus eigener Tasche kann ich nicht alles bezahlen. Deswegen kommt’s mir sehr entgegen, dass Aldi den Akoya Mini in Originalgröße im Werbeprospekt abbildet.

Die Tastatur ist größer als beim EeePC, aber immernoch kleiner als die meines alten 14″- Notebooks. In der Höhe und in der Breite fehlen 2 bzw. 3mm. Dafür gibt es eine Zweireihige Returntaste und mit [Fn]+[F6] eine Webcam- Taste, die ich beim 701 noch vermisst habe. Die Umlauttasten sind normalbreit und nicht wie bei EeePC extraschmal. Nur [Strg] und [Fn] sind nach meinem Geschmack vertauscht.

Auf der Aldi Nord Webseite ist der Akoya Mini nun auch aufgetaucht, nachdem msi-wind.de berichtet hatte, dass es ihn dort auch geben würde. Der Marktleiter beim Discounter in meiner Nähe konnte mir allerdings nicht sagen, wieviele Geräte oder gar in welcher Farbe sie bekommen würden.

[Edit] P.S. die schlechte Fotoqualität möge man mir bitte nachsehen, derzeit ist der Akku meiner Kamera kaputt und ich fotografiere mit dem Handy.

[Edit 2] Natürlich habe ich nachgemessen, ob die Abbildung wirklich den Maßstab 1:1 hat. Ja, sie hat – im Rahmen der Messgenauigkeit.