Archiv für die Kategorie ‘netbook’

2009-01-05 | Ubuntu-ning Akoya mini

Zum Stromsparen ist powertop ein nettes Tool. Es ist ein guter Helfer, wenn man unter Linux ermitteln will, wo noch Energie verschwendet wird. allerdings ist es auch nicht perfekt.

zu den Tipps, die es gab, gehörte auch der: füge usbcore.autosuspend=1 an die Kernelbootoptionen. Nur leider sagt der Kernel dann beim Booten „Pustekuchen, die Option kenn‘ ich nicht.“ Dieser Blog erklärt auch warum. Powertop peilt nicht, dass USB-autosuspend schon längst an ist und gibt dann auch noch einen falschen Tipp.

Dort findet sich auch ein Hinweis, wie man es aller Sturheit von Linux zum Trotz auch den Parallelport abschalten kann. Module blacklisten geht nämlich nicht, weil CUPS sie wieder lädt. einen parallelport hat das Akoya ja eh nicht und so spart man ein wenig RAM und beschleunigt den Start. Also kurz ein ’no‘ in die /etc/default/cups und ein parport=0 an die Kerneloptionen, die wir sowieso grad am Wickel hatten, um den falschen Tipp von Powertop rückgängig zu machen.

2008-12-17 | Netbooks und Convertibles von Clevo

Die taiwanesische Firma Clevo kündigt für die Cebit Netbooks mit 7, 9 und 10 Zoll Displays an, einige Modelle auch mit drehbarem Touchscreen-Display. So berichtet es Matze von EeePCNews.de.

Die Pressewebseite von Clevo verspricht:

„The 7-inch touch panel gadget with 922g weight gives the most sensational and unparalleled computing experience.“

Frei Übersetzt: „Das 7-Zoll-Touchscreen-Spielzeug mit einem Gewicht von 922g vermittelt die sensationellste und unerreichte Computer-Erfahrung“

Gut, das ist alles nicht so toll, es wird ja ständig irgendwo irgendwas angekündigt. Ich kenne allerdings Clevo-Notebooks aus eigener Erfahrung und deswegen ist mir das einen Eintrag wert.

Clevo ist ein OEM, die Geräte werden zumeist unter anderen Namen in unseren Läden landen. Manche Distributoren vertreiben die Geräte aber auch unter ihrem eigentlichen Namen. Die Taiwaner meist verbauen gewöhnliche, preiswerte und manchmal ältere Allerweltskomponenten. In deren Notebooks finden sich oft Desktopprozessoren.

In meiner Herde von Computern hatte ich eine Zeit lang drei Clevo D410E zu hüten. Und zu denen kann man nur sagen: verlässliche, billige Arbeitstiere mit guter out-of-the-box-Linuxkompatibilität. Aber schwer, laut und stockhässlich.

2008-12-15 | Netbooks und Nettop im Laden

zum ersten Mal in freier Wildbahn, der Asus EeeTopAls ich am Wochenende durch einen größeren Elektronikmarkt ging, kamen mir jede Menge Netbooks unter. Üblicherweise sind ja nur ein oder zwei Modelle zu bewundern, aber hier gab es mal den kompletten Querschnitt durch das derzeit verfügbare Angebot zum Anschauen und Anfassen. Meine significant other konnte mich nur mit Mühe davon wegzerren. Ich habe aber ein paar Fotos schiessen können. Unter Anderem auch vom neuen Asus EeeTop. Und die gibt es jetzt hier. Details dazu findet ihr in den Bildbeschreibungen. (mehr …)

2008-11-23 | Notebooks richtig auseinandernehmen

Wer schonmal sein Notebook oder Netbook reparieren, aufrüsten oder aus purer Neugier einfach mal aufschrauben wollte, weiß wie schwer das sein kann. Man denkt sich: „Ach, einfach die sieben Schrauben im Boden lösen und schon geht’s auf“, legt los und stellt fest, dass sich nichts rührt. Dazu habe ich mal einen netten Webtipp für euch: Auf repair4laptop.org findet man für viele gängige Modelle Anleitungen zum fachgerechten Aufschrauben, reparieren, aufrüsten und modden. Dabei sind das Aspire One von Acer, jede Menge EeePCs und das HP2133. Vielleicht schreib ich noch einen Guide für’s MSI Wind.

Diese Ressource hätte ich brauchen können, als ich das gemacht habe:
Acer

Diesem Notebook war am Scharnier der Deckel und dem Besitzer fast das Herz gebrochen. Ich hab es auseinandergenommen, den Deckel geklebt und eine dekorative und vor allem stabilisierende Folie aufgeklebt. Jetzt ist es wieder hübsch und der Deckel hält vielleicht noch eine Weile.

2008-09-06 | MSI ruft WindPC zurück

heise sind die ersten, die’s berichten: MSI ruft eher still WindPCs zurück. Nur zur Unterscheidung: dass sind kleine PCs mit intel Atom N230 und nicht unsere Netbooks. Grund dafür ist wohl, dass im aufgespielten SuSE- Linux- Standardimage private Fotos und heruntergeladene Filme stecken. Die waren vermutlich bei der Erstellung der Konfiguration draufgeladen und dann nur in den Papierkorb geschoben worden.

Kurzer Hintergrund: Normalerweise wird nicht auf jedes ausgelieferten Gerät das Betriebssystem installiert. Das wäre zu langwierig. Nur an einem Gerät wird installiert, alles eingerichtet, getestet und dann ein Image gezogen. Dieses wird dann auf die fertigen Geräte oder sogar vor dem Einbau auf die Festplatten kopiert.

In Deutschland sind die WindPCs sowieso noch nicht zu haben. Andernorts wird sich die Lieferung durch die Aktion sicherlcih verzögern – Händler sollen die WindPCs als „nicht lieferbar“ in ihren Shops markieren.

Spannend wäre es, jetzt die Images von MSI Wind und Medion Akyoa mini zu untersuchen, ob dort vielleicht ähnliche Schlamperei stattgefunden hat. Auf meinem privaten Akoya habe ich trotz Linux- Installation die Recovery- Partition beibehalten, das Image liegt allerdings in fünf Norton Ghost- Dateien vor, die ich momentan nicht öffnen kann.

[Update]  engadget berichtet fälschlicherweise, dass die Netbooks betroffen wären. Das liegt wohl an einem Übersetzungsfehler. Dear guys at engadget, this is an issue with the WindPC, the MSI Atom-based Nettop, and NOT with the Wind Netbooks!