Archiv für die Kategorie ‘Cottbus’

2013-03-10 | Cottbus damals und heute

als es ein paar schöne Tage gab, habe ich mir ein paar alte Stadtansichten von Cottbus aus den Wikimedia Commons herausgesucht und versucht, das selbe Motiv noch einmal zu fotografieren. das ist dabei herausgekommen:

2011-10-26 | Splash in Bürgerhand

Letztens war ich mit ein paar anderen Piraten bei einem Vortrag „Gemeingüter als kommunale Gestaltungsmöglichkeit“. Der wurde zwar von den Grünen organisiert, aber das Thema ist ja eher ein piratiges. Weil die Frage aufkam, was man denn in Cottbus als Gemeingut gestalten kann, hab ich einfach was in den Raum geworfen: In Sachsendorf steht seit Jahren ein Schwimmbad leer – das Splash.

Jetzt frage ich mich natürlich, kann man das wirklich wieder in Gang bringen? Die Stadt Cottbus hat augenscheinlich kein Interesse daran. Die hatte nämlich damals dem Investor der Lagune zugesichert, dass das Splash geschlossen wird. Die Sportschwimmhalle wurde etwa zur gleichen zeit geschlossen. Honni soit qui mal y pense.

Zugegeben, ich bin zu faul, mich selbst dafür einzubringen. Schließlich habe ich selbst gar kein Interesse daran: ich bin kein guter Schwimmer und das Splash liegt auch gar nicht in meiner Nähe. Aber wer wäre dazu bereit? Schulen, Sportvereine, gibt es die „Bauingenieure gegen die Schließung der Sportschwimmhalle“ noch?

Wie würde die Stadt Cottbus reagieren? Der Investor ist schon längst weg, was zählt also ein städtisch garantiertes Monopol noch? Würde sie das Gebäude zur Nutzung überlassen und würde sie wohl bürokratische Steine in den weg legen?

Wie könnte ein Konzept für das Splash aussehen? Man kann sicher nicht von heute auf morgen wieder mit vollem Bäderbetrieb starten. Also langsam anfangen. Woher soll Geld kommen, wenn doch die Einnahmen erst einmal gering sind. Wer kann das bezahlen? Jahrelanger Leerstand wird seine Spuren hinterlassen haben. Energie und Wasser Kosten viel Geld -also sollte man darin unabhängig sein. Solarthermie und gute Wasseraufbereitung brauchen neue Anlagen. Viele Fragen und wenige Antworten.

 

2011-05-18 | Elektromobilität

Elektromobilität ist gerade mal wieder in aller Munde, weil die Kanzlerin Millionen Elektroautos versprochen hat.  Ich habe gerade ein Interview mit einem Greenpeace-Experten gelesen und auch der kriegt es nicht auf die Reihe zu sagen, was Elektromobilität ist.

Elektromobilität ist nicht gleich Elektroauto.

Elektromobilität ist nicht neu.

Deswegen hier mal ein paar Beispiele:

E-Lok (seit 1879, hier ein E 94 von 1968)

ICE2 (1995)

Straßenbahn (in Cottbus seit 1903, hier ein Fahrzeug von 1928)

O-Bus

Hier mal ein Abriss der Geschichte der Elektromobilität:
Erste E-Lok: 1835, erste praktikable: 1879 (Siemens)
erste elektrische Straßenbahn 1881 in (wieder Siemens)
erster OBus: 1882 (nochmal Siemens)

Vielleicht sollte Frau Merkel mal nicht bei der Automobilindustrie nachfragen, wenn sie was über Elektromobilität wissen will…

In dem Sinne: „Straßenbahn Cottbus – Elektromobilität seit 1903

2010-10-15 | Cottbus verschlampt Auskunftssperren

Obwohl ich beim letzten Opt-Out-Day der Weitergabe meiner Meldedaten widersprochen habe, hat die Stadt Cottbus fleißig weiter Auskünfte erteilt. Oder hätte – man weiß ja nicht, was mit den eigenen daten geschieht.

Ich hab mich neulich umgemeldet, da ich umgezogen bin. So macht man das ja als braver Deutscher. Dabei habe ich auf dem Meldeformular ein Feld gesucht, wo ich der Weitergabe meiner Daten widersprechen kann. Überraschung: das gibt es nicht.

Ich frage also die Sachbearbeiterin im Stadtbüro, wie ich denn der Weitergabe meiner Daten widersprechen könne. Daraufhin zieht sie ein Formular aus dem Drucker, das ich schon kenne — von unserem Opt-Out-Day. Ich grinse.

Dann bemerkt die Dame, dass meine Begleiterin schon eine Auskunftssperre eingerichtet hat und schaut sicherheitshalber bei meinen daten nach. Ich lasse schon den Stift fallen, da sie mir wohl gleich sagen wird, dass auch meine Auskunftssperre schon besteht.

Aber diese kleine Anekdote wäre keinen Blogeintrag wert, wenn nicht alles anders käme.  „Nein,“ sagt die Sachbearbeiterin „bei Ihnen ist keine Auskunftssperre eingetragen.“ Ich unterschreibe flink das Formular und hoffe, dass es diesmal mit der Sperre klappt. Ich will nämlich keine Post von Auskunfteien, Religionsgemeinschaften oder Parteien und bis mir der Bundespräsident zum 100. Geburtstag gratulieren kann, ist es noch ein Weile hin. Und das Ganze schon gar nicht für Adresssammler online abrufbar halten.

Zum Abschluss frage ich die Dame vom Stadtbüro, ob Sie die Leute auch immer darauf hinweist, dass sie die Möglichkeit haben, der Datenweitergabe zu widersprechen. Da bekam ich nur ein lapidares „Nein.“ mit einem Unterton, der mir sagen wohl sollte „Wieso sollte ich überhaupt?“.

Da wird wohl wieder ein neuer Opt-Out-Day fällig, an dem wir die Leute Aufmerksam machen. Und diesmal kontrollieren wir nach!

2010-07-25 | bessere Bilder aus Cottbus

DaRonn, dessen ostblog ich eine zeitlang regelmäßig gelesen habe, war in Cottbus und lässt sich ganz schön negativ darüber aus, dasss er außer einerm Kunstblumenbouquet keine Fotomotive gefunden hat. Wieso nur? Und warum gerade jetzt, wenn ich mal wieder auf seiner Seite vorbeischau? Ich schmeiß jetzt mal ein paar Bilder von Cottbus raus, damit er und alle Anderen sehen, wie schön Cottbus sein kann und dass man immer was zu fotografieren findet, wenn man nur will. Und wer mehr schöne Motive hat, darf sie mir gern schicken.

Ich bin kein toller Fotograf und meine Ausrüstung besteht momentan aus ’ner Handykamera, da der Akku meiner Olympus schlapp gemacht hat. Aber es geht ja um die Motive!