Archiv für die Kategorie ‘basteln’

2009-12-12 | Flash 10.1pre auf Ubuntu Jaunty

Heute bastel ich mal wieder, denn seit langem kann ich mir auch wieder etwas Zeit dafür nehmen.

Adobe’s Flash 10.1 soll ja allerlei wundersames Zeug tun. Zum Beispiel Auf mehr Plattformen laufen und Hardwareunterstützung zum Beispiel für die Wiedergabe von Videos nutzen. Ich will mal schauen, ob und wie es funktioniert. Es gibt keinen Grund das zu tun. Aber deswegen fällt es ja in die Kategorie basteln. =)

man beginnt mit dem Herunterladen eines 4.5MByte großen tarballs von den Adobe-Labs. Der enthält nur das shared object und einen installer. Bevor man man sich daran macht, das Plugin zu installieren, entfernt man alle früheren Installationen von Flash. Normalerweise sollte es reichen, die Pakete zu entfernen. Dann schließt man alle Browser und legt los.

$> tar -zxvf flashplayer10_1_p1_linux_111709.tar.gz
$> cd install_flash_player_10_linux
$> sudo ./flashplayer-installer

bei der Installation wird man nach dem Pfad der Browserinstallation gefragt. Der Ubuntu-nutzer an sich ist damit meist überfragt, denn darüber muss er sich üblicherweise keinen Kopf machen. Für mich sind die Pfade /usr/lib/opera und /usr/lib/firefox. Das vorgeschlagene /usr/lib/mozilla mag der Installer selbst nicht. Ich hab das Plugin in beiden Pfaden installiert, obwohl Opera auch das Plugin-Verzeichnis von Firefox durchsucht. Geschmackssache. Wer mag, kann das Plugin auch nur bei Firefox installieren.

Danach funktioniert Flash weiterhin einwandfrei. Jetzt muss ich erstmal schauen, wie sich 10.1pre im Alltag machen.

2009-10-23 | UMTS-Stick mit Ubuntu

Ich hab mir den O2-Surfstick zugelegt, da mir das ewige Rumhantieren mit USB-Kabel und Handy am Netbook zu doof war. Bei einer Aktion gab’s den Stick für 29,95€ statt 69€, eine Prepaid-SIM-Karte dazu und 5 x Tagesflat obendrein. Billiger kommt man nicht an ein UMTS-Modem mit Garantie. Ob es wirklich SIM- und Netlockfrei ist, muss ich erst noch herausfinden, da dazu nirgends Angaben gemacht wurden. Ich sehen aber keine rechtliche Grundlage dafür, dass ein SIMLock in einem Gerät, das mir gehört, bestehen bleibt. *wink*

Zuallererst meldet sich das gute Stück, ein iCON 210 von Qualcomm, als CD-ROM-Laufwerk. Ich nehme mal an, dass es Software für Windows zur Verfügung stellen will. Unter Ubuntu 9.04 stürzt dabei nur die libbrasero-media ab, was zur Folge hat, dass alle Icons vom Desktop verschwinden. Um den Surfstick in den Modem-Modus zu versetzen, bedarf es des Paketes usb-modeswitch, dass es unter Ubuntu nicht gibt.

Es gibt im Paket udev-extras das Programm modem-modeswitch, dass genau das selbe tun soll. Oder Man kann nun usb-modeswitch von Debian herunterladen und installieren oder auf modem-modeswitch zurückgreifen. Ich hab mich entschieden und bin dieser Anleitung gefolgt: http://wiki.ubuntuusers.de/Icon_210

Es funktioniert, allerdings muss ich erstmal ein wenig Guthaben auf die Karte tun. Die 5 Flatrate-Tage will ich nicht zum Testen verbrauchen. Jetzt muss ich mich noch nach einem guten Prepaid-Modell oder nach einer Zweit-SIM zu meinem Handyvertrag umschauen.

Gibt es irgendwo ein Angebot, bei dem man für vernünftiges Geld einen GiByte kaufen kann und den über eine beliebige Zeit versurfen kann? Tagesflatrates sind zu teuer, wenn man nur mal eben Mails checken will. Wenn mir beim Surfen die Zeit im Nacken sitzt, dann werd’ ich kirre.

2009-03-10 | Akoya aufrüsten

Ich hab meinem Mini 2GB Arbeitsspeicher spendiert. Er brauchte das, da NetBeans und 3 offene Browser doch recht Speicherhungrig sind.

Der Einbau gestaltete sich etwas schwieriger als nötig, denn das RAM ist nicht wie üblich unter einer kleinen Klappe im Boden versteckt, sondern man muss den gesamten Boden abschrauben.

Das hab ich dann auch getan, um nachzuschauen, was für ein RAM denn dort verbaut ist. Es war 1 Gigabyte PC2-5300. mit der Angabe kann man doch in den Laden gehen.

Ich hab bei K&M in Berlin 2GB Kingston ValueRAM mit den selben Specs für 25.95€ gekauft. Laut Preistrend nicht der beste Preis, aber verfügbar, keine Versandkosten und Händler vor Ort.

Deckel zu und los! Naja, der Deckel lässt sich nur mit etwas sanfter Gewalt über die USB-Anschlüsse hebeln und ich habe bei der Aktion wohl eine Schraube verloren, aber es funktioniert und die Browser fühlen sich etwas flüssiger an.

2008-11-23 | Notebooks richtig auseinandernehmen

Wer schonmal sein Notebook oder Netbook reparieren, aufrüsten oder aus purer Neugier einfach mal aufschrauben wollte, weiß wie schwer das sein kann. Man denkt sich: “Ach, einfach die sieben Schrauben im Boden lösen und schon geht’s auf”, legt los und stellt fest, dass sich nichts rührt. Dazu habe ich mal einen netten Webtipp für euch: Auf repair4laptop.org findet man für viele gängige Modelle Anleitungen zum fachgerechten Aufschrauben, reparieren, aufrüsten und modden. Dabei sind das Aspire One von Acer, jede Menge EeePCs und das HP2133. Vielleicht schreib ich noch einen Guide für’s MSI Wind.

Diese Ressource hätte ich brauchen können, als ich das gemacht habe:
Acer

Diesem Notebook war am Scharnier der Deckel und dem Besitzer fast das Herz gebrochen. Ich hab es auseinandergenommen, den Deckel geklebt und eine dekorative und vor allem stabilisierende Folie aufgeklebt. Jetzt ist es wieder hübsch und der Deckel hält vielleicht noch eine Weile.

2008-09-16 | NAS im Eigenbau

Es war ja etwas ruhig geworden in meinem Blog–und hier ist der Grund: Ich hab etwas Hardware gebastelt, Ideen ausprobiert usw.

Die Problemstellung war folgende: Das Raidsonic IB-NAS900, das ich im Einsatz hatte, taugt nicht viel. Es ist nicht besonders schnell, bei mehreren Gleichzeitigen Zugriffen sterben die Verbindungen. Jedenfalls, wenn man es mit Linux benutzt. Von Windows aus hatte ich etwas weniger Probleme, aber das kann ja nicht der Maßstab sein. Ersatz musste her. Für solche zwecke wollte ich eine Box mit Atom- CPU verwenden oder gar ein Popcorn Hour einsetzen. Aber ..

Dann kam der Tag, an dem ich in einer Episode von Systm auf FreeNAS aufmerksam gemacht wurde. Alter Rechner, CD rein, installieren, NAS. Klang gut. Seit einer Weile lag hier auch ein VIA Epia M10000-Board herum, eigentlich der ideale Kandidat für eine solche Aufgabe. Außerdem hatte ich Reste von 3mm starke Graupappe. Damit bauen Architekten Modelle. Sie ist leicht zu Verarbeiten und recht stabil. Und da ich Zeit und Lust hatte, hab ich losgelegt.
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