Archiv für die Kategorie ‘basteln’
2010-08-09 | Ubuntu macht mir Kopfzerbrechen
derzeit habe ich mehr Probleme mit meinem Wahl-Betriebssystem als mir lieb sind.
* das netbook kann nicht per Kabel ins Netz, weil DNS dann nicht funktioniert. Im WLAN geht’s, unter Windows7 geht’s.
* DVD-schauen geht gar nicht, weil 5.1-Sound ‘flattert’ und somit zur Qual wird.
* Skype mag die Webcam nicht, obwohl sie ein kompatibles Modell ist und mit anderen Programmen auch funktioniert.
* Scannen ging immer, bis zum Update auf Lucid Lynx.
* Kontakte und Termine synchronisieren mit dem N95 geht auch nicht
* und wie der Screenshot oben zeigt, bekomme ich auch inzwischen widersinnige Fehlermeldungen.
*seufz*
2010-07-06 | Cisco suxx ..
Cisco geht mir auf die Ketten. Ist ein IP-Phone erstmal verkauft, interessiert Cisco der Nutzer noch genau NULL. Es sei denn, er hat ein teures Service Agreement. Jaja, ich schreib in letzter Zeit scheinbar nur noch Aufreger-Posts .. aber ich hab viel zu tun und da bleibt dann nur noch zum ranten Zeit :)
Ich hab ein wunderhübsches Cisco 7970 in die Finger bekommen. Saugeiles Nerd-Spielzeug. Farb-Touchscreen. Java-basiert. Was damit nicht alles machen könnte – Twitter-Stream, Wetter, “Sie haben Post” .. ähm .. telefonieren, den nächsten Callcenter-Fuzzi mal fragen, ob man das Gespräch zu Zwecken der Qualitätssicherung aufzeichen dürfte… Echt mal ein Grund, beim nächsten Telefonvertrag mal auf ‘ne richtige ISDN-Leitung zu verzichten. Meinem guten alten ISDN-Telefon (tiptel 195) geht die Puste aus, man hört am Hörer kaum noch den Teilnehmer. Aber vielleicht werde ich auch nur alt und taub.
Dann stellt ich heraus, dass das Cisco-Ding mit der Standard-Firmware kein SIP beherrscht. Für die nicht Eingeweihten: das ist die Technik, die heute jeder als Voice-over-IP / Internettelefonie bei Arcor, Telekom und Co verkauft bekommt. Cisco verkauft lieber proprietäre Technologie – SCCP alias “Skinny” mit “CallManager” – eine Software, die einzeln mal eben 250$ kostet. Das hab ich schon mit dem Cisco-VPN-Client an der Uni so ähnlich durch. Linux steht beim Support unter “ferner liefen” und mit Handys ist man ganz aus dem Rennen. Da zeichnet sich doch für mich eine Unternehmensstrategie ab: Kunde kauft wie gesehen, danach ist er uns egal.
OK, es gibt eine SIP-Firmware für das Gerät. Runterladen, installieren und fertig. Denkt man. Beim Tiptel habe ich das Firmwareupdate noch als EPROM-Baustein geschickt kommen und eingebaut. Was sich Cisco ausgedacht hat ist nur wenig komplizierter. “Lieber Kunde, Sie bekommen die Firmware nicht. Sie haben keinen Wartungsvertrag. Wir verraten ihnen gern, wie sie einen solchen Wartungsvertrag bekommen.” Ich will keinen Wartungsvertrag, ich will die Firmware. Und spielen.
Morgen gehe ich auf Raubzug in der Piratenbucht oder so. Das Cisco-Prozedere tu ich mir nicht an. Cisco, ihr habt das Gerät verkauft, ihr hattet euren Umsatz. Wer kein Gerät hat, kann mit der Firmware eh nix anfangen. Was soll also der Geiz? Wenn man wenigstens irgendwo sie Seriennummer des Gerätes angeben könnte um Cisco zu überzeugen, dass man ein Anrecht darauf hat, dann könnte ich es gerde noch verstehen – obwohl es Cisco auch nix angeht, welches Gerät bei mir zu Hause steht. Es ist ja schließlich kein Waffe, deren Besitz registriert werden muss.
Tiptel kann das besser. Dokumentation, Treiber, Software – alles zum freien Download auf einen Klick. Ich muss mal schauen, ob Tiptel coole IP-Telefone im Angebot hat.
[Edit] ein Foto dazu und die schlimmsten Tippfehler korrigiert.
2010-05-10 | Fahrrad für 22€
Am 6.Mai war Versteigerung beim Cottbuser Fundbüro. Dabei kamen neben Boxen und Werkzeug auch jede Menge Fahrräder unter den Hammer. Darunter auch sehr schöne Räder, recht neu und in Bestem Zustand. Herren- und Damenräder, Mountainbikes, vollgefedert und mit Scheibenbremsen, sogar ein Hühnerschreck – Alles von Markenherstellern. Und keines davon hat mehr als 80€ gekostet. Da ich aber nicht soviel Geld dabei hatte und man bei solchen Versteigerungen üblicherweise bar bezahlt, musste ich bei den Superschnäppchen zurückstecken.
Auch ich hab ein Rad für 22€ ersteigert. Allerdings musste daran einiges wieder gerichtet werden. Neue Mäntel und Schläuche hatte ich noch, eine Kette auch, denn die Alte war fertig. Ein paar Ersatzteile und etwas Arbeit und ich habe ein Fahrrad, dass auch schon die erste 30km-Tour gut überstanden hat. Dafür habe ich das erste mal in meinem Leben einen Speichenschlüssel benutzt und ein Hinterrad gerichtet. Danke, studentische Fahrradwerkstatt!
Und so sieht die Rechnng aus:
Fahrrad 22,00€ 2x2 Bremsklötze 7,00€ 2 Querzüge Bremse 5,90€ 1 Bautenzug vorn 2,00€ 1 Bautenzug hinten 1,49€ eine Rückleuchte 2,99€ neue Griffe 1,20€ ------------------------- Gesamt 42,58€ =========================
[Edit] Na sowas, der Sascha bloggt auch über die Auktion Hof des Rathauses. Ihn hatte ich dort getroffen. Den Link habe ich gefunden, als ich nach der Seite der stud. Fahrradwerkstatt gesucht habe – werde ich gleich mal in die Linkliste aufnehmen!
2009-12-18 | flash10.1pre2 und Firefox auf Ubuntu 9.04
Ich habe ja letztens kurz geschrieben, wie man unter Ubuntu Flash 10.1pre1 installiert. Mit Opera funktioniert es auch ganz ordentlich, die CPU-Belastung beim Wiedergeben von Videos ist nur ein wenig höher. Von Hardwarebeschleunigung ist leider nicht viel zu spüren, was wohl an meiner nicht unterstützten GeForce 7600GS liegen wird. Gerüchteweise werden nur Mpdelle ab der 8000er Reihe unterstützt. Für einen Pointer zu einem auführlichen Dokument dazu wäre ich dankbar.
Nur unter Firefox funktionierte Flash dann nicht mehr. Obwohl ich den Firefox selten benutze, sollte auf meinem Rechner trotzdem alles funktionieren. Gestern ist dann noch die zweite Beta veröffentlicht worden. Zwei Gründe also, das Ganze noch einmal anzugehen.
In meiner — dank zahlreicher distribution-upgrades ziemlich verhunzten — Ubuntuinstallation gibt es es das Verzeichnis /usr/lib/firefox-addons. Der Installer mag dieses Verzeichnis nicht akzeptieren, also kopiert man manuell die libflashplayer.so in das dortige Plugin-Verzeichnis. Firefox vorher zu beenden erspart eventuellen Ärger.
$> tar -zxvf flashplayer10_1_p2_linux_121709.tar.gz
$> cd install_flash_player_10_linux
$> sudo cp libflashplayer.so /usr/lib/firefox-addons/plugins/
Fertig, danach funktioniert Flash auch wieder im Firefox und taucht auch unter Plugins im Addon-Manager auf. Ich habe auch noch eine Anleitung bei Ubuntugeek gefunden, die Hinweise gibt. Allerdings ist die dort beschriebene manuelle Methode nur dafür geeignet, den Flashplayer nur für einen Benutzer zu installieren. Wer Flash auf einem Rechner braucht, den er nicht administrieren darf, dem ist dort geholfen. Aber warum sollte man Beta-Software zum Probieren auf einem solchen System installieren wollen?
[Update] inzwischen hab ich die Specs gefunden. Linux wird vorerst keine Hardwarebeschleunigung bekommen, da es dafür angeblich keine API gibt. Nunja.




