2010-02-19 | Guido, erklär das mal …

… deinen Wählern:

Wer arbeitet muss mehr haben als der, der nicht arbeitet.
(Guido Westerwelle, zuletzt beim Politischen Aschermittwoch, nachzulesen z.B. Politbash oder auch HA )

Der Arbeiter bei Opel am Band soll – weil er ja arbeitet – mehr Geld haben als der Erbe, der von den Zinsen seiner (bescheidenen) 5 oder 10 Millionen lebt. Da bin ich ja gespannt, was die verbliebenen 7% FDP-Wähler dazu sagen, wenn sie spitz kriegen, was du vorhast. Das kann ja nur bedeuten, dass die Steuer auf solche Einkünfte aus Kapitalerträgen drastisch erhöht werden sollen.

So ist es nicht gemeint? Dann ist es also doch nur eine Plattitüde. Erzähl doch so’nen Quatsch einfach nicht mehr.

Ein wenig ernster meinst Du es schon? Bist du jetzt doch für den Mindestlohn? Aha – so ist es auch nicht gemeint.

Dann kann ich nur schlussfolgern, dass es einen prominenten neue Verfechter des Bedingungslosen Grundeinkommens gibt. Soziale Absicherung und wenn man arbeiten geht, kommt das Einkommen daraus obendrauf. »Bedingungsloses Grundeinkommen – Wer arbeiten geht, hat mehr!«

Okay, ich hab es jetzt verstanden. Es ist wieder mal nur die alte Leier, die Forderung nach der Abschaffung des Sozialstaates und Teil der Kampagne zur Diskreditierung von Leistungsempfängern.

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