Archiv für August 2008

2008-08-12 | Telekom Onlinerechnung: unbenutzbar

Ich krieg grad einen kleinen persönlichen Ausraster und muss mal über pinkT meckern.

Die verdammte Online- Rechnungs- Sch***e ist schlicht unbedienbar. So hab ich mir immer die Usability- Hölle vorgestellt. Wer sich das ausgedacht hat und das auch noch programmiert hat, gehört schlichtweg zwangsberentet – ohne Pensionsansprüche. Absolutes Computerverbot inklusive.

Zuerst will die Seite kundencenter.telekom.de -zig cookies setzen, man wird über verschiedenste Server herumgereicht, die auch wieder Cookies setzen wollen. Dass man JavaScript aktivieren muss, ist man ja schon gewohnt.

Dann klickt man auf Online- Rechnung und anstatt die Rechnungen präsentiert zu bekommen, wird man von kundencenter.telekom.de zu telekom.de/kundencenter_reo geschickt – natürlich in einem neuen Fenster. Für Opera- Benutzer ist hier erstmal Schluss, die Seite bleibt weiß.

Firefox angeschmissen, wieder eingeloggt, Rechnung geklickt und ich bin angekommen. puuh. Das hätte auch schneller und leichter gehen können.

Wenn man jetzt auf „aktuelle Rechnung“ klickt, will das tolle System die Rechnung mithilfe des Acrobat- Plugins anzeigen. Das will ich aber nicht. Ich will doch nur meine Rechnung runterladen. Ich bin schon groß, ich kann die mir auch alleine Anzeigen – danke.

In der Fehlermeldung zum Plugin kann man aber wenigstens „hier“ klicken, was die Seite auch gleich mit einer JavaScript- Box quittiert – aargh. Haben Sie Geduld, steht da. Der unbedarfte User wird nur fünf Minuten vor der Box sitzen und warten, der Unsichere wird auf Abbrechen drücken. Beide kommen wohl nicht an ihre Rechnung.

Die Rechnung vom letzten Monat hab ich auch noch nicht? Na dann ab ins Archiv, ist ja alles da. Hier erteilt man Downloadaufträge. Die werden dann bearbeitet und wenn sie fertig sind, kann man etwas herunterladen. Das dauert ein wenig und der unbedarfte User wird öfter die Meldung bekommen, dass seine Downloads noch nicht fertig sind. Hä? Wie Bitte? Genau! Einem erfahrenen Surfer ist diese Vorgehensweise völlig schleierhaft.

Wenn ich das meiner Mutter erklären müsste, die würde mich nur fragen: „Warum genau ist jetzt Online- Rechnung besser?“

Ich will doch nur eine Liste mit den letzten Rechnungen, hinter jeder zwei Links: ansehen und herunterladen. Und wenn irgendetwas ein bißchen länger dauert, dann will ich einen Fortschrittsbalken, der mir das signalisiert. Ihr könnt das ja intern über Downloadaufträge steuern, aber ich will davon nichts sehen.

So, jetzt reichts auch. Mir geht’s jetzt wieder besser, der Adrenalinspiegel ist gesunken und ich hab sogar die EVÜ (Einzelverbindungsübersicht) auf meinem Rechner. Mensch, ich muss gleich mal bei der Krankenkasse anfragen, ob sie nicht meine Beiträge senken, wo ich doch mit meinem Blog meinen Stress abbaue und mein Herzinfarktrisiko senke =).

2008-08-05 | Medion Zusatzakku für den Akoya Mini

Eben hat die freunliche Dame von der Post geklingelt und meinen stärkeren Akku für den Akoya mini gebracht. Hier mal die Eckdaten:

  • 5200mAh
  • 11,1V
  • 47Wh
  • 327g Gewicht
  • gut für 6 Stunden

Der Akku ist höher als das Standardzubehör, hebt den also Akoya ca 1cm an. Der Akku hat zwei kleine Gummifüße, auf denen dann der mini steht. In die Tasche passt das Netbook auch mit dem größeren Akku. mit dem HiCapacity- Energiespender wiegt das Netbook dann 1288g.

2008-08-04 | EeePC 901 mit großem Akku angekündigt.

Der Größenunterschied zwischen ASUS EeePC und dem Medion Akoya TastaturenGolem und EeePCNews berichten, dass es am 18.8. 2008 soweit sein soll: der EeePC 901 soll auf den deutschen Markt kommen und einen 48,8Wh- Akku (6600mAh, 7,4V) mitbringen. Allein, ich trau dem Frieden nicht. Zu oft wurden schon Testgeräte (versehentlich) mit großen Akkus an Redaktionen verschickt. Bei der Auslieferung waren die dann Akkus doch kleiner – erst wenn ich ein so ausgestattetes Gerät sehe, glaube ich es.

Zum Vergleich mal ein paar zahlen: der Originalakku vom Medion Akoya mini liefert 24,4Wh, der Zusatzakku von Medion 58,7Wh – beide mit 11,1V und 2200 bzw. 5200mAh.*

Von der Linuxversion scheint sich ASUS für den deutschen Markt wohl völligzu verabschieden. Der 901er soll mit 12GB-SSD und Windows erscheinen. 20GB und Linux fallen flach. Der ASUS- vertrieb hatte mir auf nachfrage zum 900er schon geschrieben:

[..]
Der Eee PC 900 wird ausschließlich mit Windows XP im 2 Halbjahr 2008 auf den deutschen Markt kommen.
[..]
Mit freundlichen Grüßen

Ihre ASUS Computer GmbH (p52t)

Und dieser Trend scheint sich fortzusetzen. Dieses „kein Linux für euch“ stinkt aber unheimlich nach Microsofts üblicher Marktbeeinflussung.

* Mein Medion- Zusatzakku wird mir wohl morgen endlich doch noch geliefert. Das verspricht jedenfalls eine Mail vom Medionshop, die heute Mittag bei mir eintrudelte. Ich hatte den Akku bereits am 15.07. bestellt. Vierzehn Tage, in denen man nichts hört, können schon nerven. Insbesondere, wenn man in Vorkasse geht.